Gesetz­liche Renten­ver­si­cher­ung

Gesetz­liche Renten­ver­si­cher­ung

Gesetzl. Rentenversicherung

Die reguläre Altersrente, die Regelaltersrente, können fast alle bekommen, die gearbeitet haben oder Kinder erzogen haben. Denn es genügen fünf Jahre Mindestversicherungszeit (wird Wartezeit genannt) als Voraussetzung. Außerdem müssen Sie ein bestimmtes Alter erreicht haben. Diese Altersgrenze steigt seit 2012 stufenweise von 65 Jahre auf 67 Jahre an. Ein entscheidender Grund hierfür ist die längere Lebenserwartung. Weil wir alle älter werden, erhalten wir länger Rentenzahlungen. Mit einem höheren Renteneintrittsalter stellt der Gesetzgeber sicher, dass die Beiträge für die jüngere Generation bezahlbar bleiben.

Ihre gesetzliche Rente allein wird im Alter nicht ausreichen. Wer 45 Jahre lang im Bundesdurchschnitt verdient hat, bekommt derzeit eine Rente von 1.440 Euro vor Steuern. Das Alter für den regulären Renteneintritt steigt schrittweise von 65 auf 67 Jahre. Gehen Sie früher in den Ruhestand, bekommen Sie weniger Rente. Grundlage der gesetzlichen Rente ist das Umlageverfahren: Die aktuellen Beitragszahler finanzieren jeweils die aktuellen Rentner.

Das System der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland beruht auf einem Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die aktuelle Generation der Beitragszahler die Rente der aktuellen Rentnergeneration finanziert. Das eingezahlte Geld wird direkt umgelegt und ausgezahlt. Wer heute arbeitet, bekommt seine Rente später entsprechend durch die folgende Generation der Kinder und Enkelkinder finanziert. Man spricht daher auch von einem Generationenvertrag.

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