Glas­bruch­ver­sich­er­ung

Glas­bruch­ver­sich­er­ung

Glasbruchversicherung

Ein Missgeschick beim Kochen und schon ist es passiert: Die schwere Pfanne fällt aufs teure Cerankochfeld und es zerspringt. Ein Fall für die Hausratversicherung?
Falsch gedacht. Leider nein, denn die zahlt nur für Glasschäden, die durch Feuer, Einbruchsdiebstahl, Leitungswasser oder Sturm und Hagel entstehen.
Wenn Sie einen solchen Schaden absichern möchten, brauchen Sie einen zusätzlichen Versicherungsschutz: eine Glasversicherung.

Mit einer Glasversicherung ist von der Glas-Tür bis zum großen Fenster Ihrer Terrasse oder dem Wintergarten Ihres Hauses alles umfassend abgesichert – und das in unbegrenzter Höhe! Umfassende Glasversicherung sichern sogar Glas-Keramik-Kochflächen, Türen bis hin zu Aquarien und Wintergärten – ohne Summenbegrenzung und Selbstbeteiligung ab. Die Glasversicherung (auch: Glasbruchversicherung) ist eine eigenständige Sachversicherung und wird üblicherweise zusammen mit einer Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung abgeschlossen.

Neben den reinen Sachschäden sind auch die dabei entstehenden Kosten wie zum Beispiel Aufräumkosten versichert. Zusätzlich sind weitere Einschlüsse möglich, wie zum Beispiel die Erneuerung von Glasmalereien und -verzierungen. Nach den unverbindlichen Verbandsbedingungen des GDV besteht in der Glasversicherung Schutz für Glasbruch an versicherten Sachen. Ein Bruch der Verglasung liegt vor, wenn eine Scheibe durchgehend in ihrem Querschnitt beschädigt ist. Ein Riss oder Sprung, der von der Vorder- bis zur Rückseite reicht, ist dem Bruch gleichzusetzen.

Kein Schutz besteht für Oberflächenbeschädigungen zum Beispiel Schrammen oder Muschelausbrüche* und Undichtwerden der Randverbindungen von Mehrscheibenisolierverglasungen. Für die Gefahren, die in der Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgesichert sind, zum Beispiel Brand oder Einbruchdiebstahl, besteht kein Versicherungsschutz. Inzwischen gibt es mind. einen Anbieter (AMV) welcher auch Muschelausbrüche in seinem Tarif mitversichert hat. Selbiges gilt für Glasschäden an Smartphones.

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