KFZ-Rechts­schutz­ver­sich­er­ung

KFZ-Rechts­schutz­ver­sich­er­ung

Kfz-Rechtsschutz

Über 2,5 Millionen Verkehrsunfälle wurden 2019 von der Polizei erfasst. Das sind rund 7.000 Unfälle pro Tag. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie als Verkehrsteilnehmer in einen Unfall verwickelt werden, ist also dementsprechend hoch. Daher empfiehlt es sich, eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abzuschließen.

Der Verkehrsrechtsschutz unterstützt Sie, wenn Sie als Verkehrsteilnehmer in einen Rechtsstreit geraten. Das kann zum Beispiel infolge eines Verkehrsunfalls oder einem Rechtsstreit mit dem Hersteller geraten. Die Versicherung übernimmt die Kosten für die Rechtsberatung durch einen Anwalt, den Sie in der Regel frei wählen können, sowie die gerichtlichen und vorgerichtlichen Anwaltskosten. Etwaige Auslagen für Zeugen sowie mögliche Gerichtskosten werden ebenfalls bis zur vereinbarten Deckungssumme übernommen. Müssen Gutachter beziehungsweise Sachverständige hinzugezogen werden, kommt die Versicherung auch hierfür auf. Im Fall einer außergerichtlichen Einigung – der sogenannten Mediation – bezahlt die Versicherung je nach Tarif die entstandenen Kosten.

Versicherungsschutz besteht beispielsweise, wenn Sie:

  • mit Ihrem Unfallgegner über Schadensersatzforderungen streiten (Schadensersatz-Rechtsschutz)
  • Ärger mit einem Gebrauchtwagenhändler haben (Vertrags- und Sachenrechtsschutz)
  • juristisch gegen Ihren Führerscheinentzug vorgehen (Verwaltungs-Rechtsschutz)
  • wegen einer falsch berechneten Kfz-Steuer streiten (Steuer-Rechtsschutz)
  • sich vor Gericht gegen einen Bußgeldbescheid zur Wehr setzen (Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz)

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